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Unsere Lese- und Literaturpädagogin Ira Betz empfiehlt

Wer traut sich ans Mauerblümchen?
„Draußen wartet die Welt“ – der Titel des Buches für Jugendliche ab 13 und Erwachsene spricht für sich. Bisher kaum von Lesern entdeckt, wartet das Exemplar noch immer auf seine Ausleihe. Ganz unverdient, wie ich finde, denn die Geschichte von Eliza, einem 16 Jahre alten Mädchen, das in einer Amish-Gemeinde leb und die Chance bekommt, als Kindermädchen eine Weile die andere „Welt“ kennenzulernen, hat mich von Anfang an begeistert. Wie fühlt es sich an, das erste Mal im Leben eine elektrischen Lichtschalter zu drücken, bunte Kleidung zu tragen oder mit Josh einen Film im Kino zu sehen? Was uns anderen so selbstverständlich und gewöhnlich erscheint, wird in dem Buch ins Licht des Besonderen gerückt. Leserinnen und Leser lernen, sich in diese völlig fremde Welt hineinzudenken und für sich selbst einzuordnen. Dabei bietet die Autorin Nancy Grossman keine fertigen Lösungen, was richtig oder falsch ist – sie wirbt im Gegensatz für Offenheit und Toleranz. Ira Betz


Werde ein Geräusche-Profi!

Kennst du schon  das Geräusche-ABC? Das gibt es bei www.ohrenspitzer.de. Du erfährst, wie Profis, zum Beispiel für Filmaufnahmen im Studio, reale Geräusche imitieren.

Hier gibt es zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Geräusche-Tipp, zum Beispiel bei „B“ wie „Bach“: Aus einer Gießkanne einen dünnen Wasserstrahl in eine mit Wasser gefüllte Schüssel plätschern lassen. Oder unter „P“ wie „Pistolenschüsse“: Ein Lineal auf den Tisch knallen lassen. Vielleicht interessiert dich aber eher „G“ wie „Geisterstimme“ oder „R“ wie „Raumschiff“. Schau einfach mal nach. Viel Spaß beim Ausprobieren! Du kannst die Geräusche auch mit dem Handy aufnehmen und mit Deinen Eltern ein Rätsel erfinden oder es Deinem Freund am Telefon vorspielen.  


Kamishibai – na solch ein Zungenbrecher! Und dann ist dieses fast unaussprechliche japanische Papiertheater auch vielfältig einsetzbar. Zu vielen aktuellen Bilderbüchern, Märchen oder Klassikern der Kinderliteratur gibt es mittlerweile die Erzählkarten-Sets. Der ganze Satz wird in der richtigen Reihenfolge in den Erzählrahmen gesteckt. Den Text dazu gibt es auf der Rückseite des Titelblatts. Dann wird immer der Text zum passenden Bild gelesen und die jeweils vorderste Karte nach hinten gesteckt. Wichtig dabei ist, den Erzählrahmen auf einen Tisch zu stellen und sich selbst hinter den Rahmen zu setzen, damit die Kinder nicht durch den Erzählenden abgelenkt werden. Das Kamishibai-Theater eignet sich auch hervorragend für spontane oder geplante Rollenspiele: Wandeln Sie die Bühne in ein Nachrichtenstudio um und lassen Ihre Kinder selbst ausgedachte lustige Nachrichten sprechen. Oder malen Sie auf Pappkartons in passender Größe selbst eine Geschichte und erfinden einen Text. Mit einer kleinen Leselampe, die hinter ein eingezogenes Transparentpapier gestellt wird, entsteht ein Schattentheater. Dann nur noch aus Papier Figuren ausschneiden, auf Holzspieße oder Trinkhalme kleben und die Vorstellung beginnt. 

Kamishibai: Karten und Rahmen jetzt ausleihen
Wer zuhause, im Kindergarten oder in der Grundschule Geschichten auf ungewöhnliche Weise erzählen möchte, kann Erzählkarten-Sets und auch einen Rahmen des japanischen Papiertheaters ausleihen. Zur Verfügung steht ein Dutzend verschiedener Geschichten für Kinder von zwei bis ca. acht Jahren. Die Titel können in der Mediensuche aufgerufen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen.


Buchtipp:

Seniorenheime – für Kinder eine fremde Welt?

„Jori, Urma und Herr Brause“ heißt das ganz besondere Kinderbuch rund um das Thema „Senioren- oder Altenheim“. In der Geschichte besucht Jori, ein Junge im Kindergartenalter, zusammen mit seiner Mama die Uroma im Seniorenheim. Als er dort auf Entdeckertour geht, findet er nicht nur andere Bewohner mit besonderen Geschichten. Er beginnt, einzuordnen, dass die für ihn so unbekannte Uroma auch die Oma seiner Mama ist und was Menschen – unabhängig von ihrer Verfassung -  liebens- und schätzenswert macht. In einem Fachteil für Eltern und andere Erziehende gibt der Leiter eines Seniorenheims wertvolle Anregungen zum Umgang mit dem Thema sowie weiterführende Infos für Erwachsene. Das Buch schafft Gesprächsanlässe für Kinder mit ihren Eltern. Es kann vorgelesen oder gemeinsam gelesen werden.

Das Buch hat den Hessischen Verlagspreis erhalten.

Demes, Veronika, Loske, Judith, Graber-Dünow, Michael: Jori, Urma und Herr Brause (Mabuse Verlag)


Kreativtipps:

1. Duftende Weihnachtssocke

Wenn Socken duften, heißt es normalerweise, dass sie dringend in die Waschmaschine müssen. Nicht so bei unserer duftenden Weihnachtssocke! Die kannst du sogar verschenken.

So einfach geht es: 
Frag deine Eltern, ob es eine einzelne Socke gibt. Sie sollte eher dünn sein, also eher aus der warmen Jahreszeit. Dann sammelst du Dinge, die gut duften:

Kleingeschnittene Schalen von Mandarinen, Orangen, Zitronen, Tannennadeln, Fichtenzapfen, kleine Zweige vom Buchsbaum, Salbei- oder Lavendelblätter aus dem Garten oder andere Dinge, die du gerne riechst. Dann füllst du die Stückchen in die gewaschene Socke oder eine Butterbrotpapier-Tüte (kannst du vorher schön bemalen). Außerdem gibst  du aus dem Gewürzregal noch ein paar Nelken, Zimtstange oder eine ausgekratzte Vanillestange in Stücken dazu. Jetzt nur noch mit einem schönen Geschenkband verschließen und die Socke in den Kleiderschrank legen, ans Fenster hängen, etc.. 

 

2. Schimmerndes Adventslicht

Dieses Licht kannst du auch im Freien benutzen, zum Beispiel auf dem Fenstersims oder vor der Haustür. Damit es unbeaufsichtigt stehen kann, verwendest du kein normales Teelicht, sondern ein batteriebetriebenes, das es für wenige Cent zu kaufen gibt.

So geht es:

Iss ein Glas Marmelade (nicht alleine, gell!) oder ein Glas saure Gurken leer. Reiße aus Seidenpapier oder Transparentpapier kleine Fetzen. Rühre Kleister an (der billigste ist der beste) und beklebe das gespülte Glas von außen mit den Schnipseln. Lass das Glas trocknen. Du wirst sehen, dass sich das Papier schön glatt gezogen hat. Dann stellst du dein Teelicht hinein. Das Glas leuchtet fast wie ein buntes Kirchenfenster.

 

3. Von der Rolle für mehr Ordnung: Das Klopapierrollenregal

Du hast eine kleine offene Holzkiste oder eine Schuhschachtel übrig? Stelle sie hochkant und legen so lange Klopapierrollen hinein (mit der Öffnung nach vorne und hinten, bis die ganze Kiste vollkommen gefüllt ist, also so, dass die Rollen nicht mehr herausfallen können. So, jetzt ist schon genug gebastelt, denn nun kannst du die Rollen als Miniregale nutzen, etwa  für deine Modellautosammlung als Garage, für deine Buntstifte oder du füllst 24 Rollen mit Kleinigkeiten als Adventskalender und stopfst vor jede Öffnung ein kleines Stückchen Klopapier oder eine bunten Serviette, damit der Inhalt geheim bleibt. Das alles funktioniert natürlich auch mit Küchenrollen, die du auseinanderschneidest. Damit nicht so leicht etwas rausfällt, kannst du vorne unter die Kiste zwei Stückchen Pappe oder Kork kleben (1 bis 3 Millimeter. Dann neigt sich dein Klopapierregal leicht nach hinten. Natürlich kannst du die rollen oder die Kiste schön bekleben oder bemalen. Wenn du gerne spielst, kannst du deine Kiste auch mit der Unterseite auf den Boden legen und hast ein Wurfspiel. Ein Tischtennisball passt prima in die Öffnung.


Endlich selber lesen, endlich selber aussuchen!

Unsere Erstlesebücher wollen an die frische Luft.  Holt sie euch! Schließlich gibt es rund um Bad Rappenau ja viele Erstklässler, die endlich selber lesen dürfen und nicht mehr quengeln müssen, bis die Eltern Zeit zum Vorlesen haben. Geschichten mit Drachen, Feen, Rittern oder anderen Abenteuern warten auf euch. Die Bücher gibt es in Erstleseschrift oder nach der Silbentrennmethode in unterschiedlichen Farben. Manche können auch im Team mit einem Erwachsenen gelesen werden oder einige Worte wurden durch Bilder ersetzt.

Leicht zu lesende Bücher gibt es auch für die zweite, dritte und vierte Grundschulklasse. Das passende Lesealter steht auf dem Buchrücken oder der Vorderseite.

Hier zwei Lesetipps:

Uli Leistenschneider/ Ellis Kaut: Pumuckl macht einen Ausflug (Klasse 1)

Henriette Wich: Abenteuergeschichten (Klasse 2 – Silbengeschichten zum Lesen lernen)


Buchtipp:

Für Kinder ab 9 Jahren und alle Erwachsenen, die Bullerbü mögen

Jetzt vom Sommer träumen!

Mit „Ein Sommer in Sommerby“ hat Kirsten Boie, vielfach ausgezeichnete Autorin, ein Buch geschrieben, das zwei scheinbare Gegensätze miteinander vereint – eben weil sie sich auch gegenseitig bedingen: Die kleinen Glücksmomente eines gelungenen Kindersommers und die Erkenntnis, dass Erwachsene und Kinder manchmal zu sich und anderen auch ungerecht sein können.

Als Martha und ihre zwei jüngeren Brüder  auf dem abgelegenen Bauernhof der Oma, die sie noch nie getroffen haben, landen, scheint der Kulturschock für die umsorgten und sehr behüteten Großstadtkinder perfekt zu sein. Zumal diese Oma kein Blatt vor den Mund nimmt aber ihren unbekannten Enkeln auch sehr viel zutraut. Das Internet gibt es erst nachdem die große Weide voller Kühe überquert ist, wer mehr als Bratkartoffeln essen will, muss erst mit dem Motorboot unterwegs sein und dann stört auch noch ein spannender Kriminalfall die Idylle, die von Martha, die im Teenageralter ist, zusammen mit Enes, der auf der Insel lebt, gelöst wird. Begeisternd ist, dass die Figuren „ehrlich“ ohne Schwarzweißmalerei dargestellt werden und genauso auch in der Wirklichkeit jenseits des Buches zu finden sein könnten. Niemand wird auf ein Merkmal festgelegt. Jede Figur zeigt im Verlauf des Buches überraschende Seiten. Insgesamt ist das Buch ein wichtiger Beitrag dazu, auf Menschen mit unterschiedlichen Lebenswelten und Erfahrungen zuzugehen. Um mit der Autorin zu sprechen: „Und wenn man nur oft genug geht, wird schon ein Weg draus.“

Info:

Boie, Kirsten: ein Sommer in Sommerby

Das Buch gibt es im Kinder- und Jugendbuchbereich unter  

5.1 Abenteuer


Für Leseratten mit Hör-Antenne: Das Märchenradio

Schalte an und schon hörst du jeden Tag ein neues Märchen. Über 180 Märchen und andere Hörgeschichten gibt es bei

www.labbe.de/lesekorb/  

Die Geschichten kannst du gleich anhören oder auf den Computer, das Tablet oder das Handy laden. Das Gute daran ist auch: Du musst nichts dafür bezahlen und brauchst dir auch keine Werbung anhören, um bis zur Geschichte zu kommen.


Für alle Grundschulkinder: Das Frederick-Rätsel ist wieder da
Ab 13. Oktober liegt das Frederick-Rätsel gegenüber der Ausleih-Theke bereit, wenn du eine Grundschule besuchst. In diesem Jahr dreht sich alles um die Olchis. Vor dreißig Jahren hat sich Erhard Dietl die erste Geschichte dazu ausgedacht. Nimm den Rätselbogen mit, beantworte die Fragen und fülle, am besten mit Mama oder Papa, auch die letzte Seite mit Namen und Mailadresse oder Telefon aus, denn falls du einen unserer Buchgutscheine gewinnst, benachrichtigen wir dich. Wenn du die Olchis noch nicht gut kennst, leih dir gerne in der Bücherei eines der Olchi-Bücher aus. Du gibst den Rätselbogen spätestens am 23. Oktober an der Theke oder der Info in der Bücherei ab. Viel Vergnügen!


Der Vorlesetipp:

Kraftvolles Buch in sanften Tönen

Wenig Text mit großer Aussage! So lässt sich das Bilderbuch „Rosie auf dem Baum“ von Isabel Pin wohl zusammenfassen. Kein Buch mit einer Moral, einem erhobenen Zeigefinger sondern eine Geschichte, die kindliche Autonomie respektiert und ohne Worte auffordert, die Einzigartigkeit jedes Kindes, jedes Menschen zu schätzen, gibt es bei uns in der Bücherei.
„Warum kann ich nicht oben bleiben?“ so lautet die Frage von Rosie, die am Dienstag auf einen Baum klettert und beschließt, weil es ihr dort so gut gefällt, eine Weile dort zu bleiben. Drohungen, Flehen und die vergebliche Suche der Erwachsenen, das Verhalten zu verstehen und einordnen zu können, scheitern. Rosie bleibt. Bis, ja bis Sie und Ihr Kind das ästhetisch in Aquarellfarben gestaltete Bilderbuch selbst in die Hand nehmen und herausfinden, wie die Geschichte weitergeht. Mit älteren Kindergartenkindern lassen sich sicher interessante Gespräche führen. Das Buch ist geeignet für Kinder ab vier Jahren. Der Text unterstützt die Bilder, kann aber durch den gemeinsamen Austausch weiter an Aussagekraft gewinnen.
Als Vorlesende dürfen Sie sich auf Fragen wie „Was macht denn Rosie, wenn sie mal muss?“ oder andere Warum-Fragen freuen. Auf jeden Fall ist die Geschichte ein Aufruf an alle Erwachsenen, Entscheidungen von Kindern, auch wenn sie nicht immer nüchtern nachvollziehbar sind, wert zu schätzen und damit das Kind als eigenständige Persönlichkeit zu achten.


Wo liegt denn Hanisauland?
Das hast du noch nie gehört? Dann schau mal im Internet auf hanisauland.de ! Das ist die Kinderseite der Bundeszentrale für politische Bildung. Wenn du in den Nachrichten mal wieder seltsame Erwachsenenwörter wie „Steuererklärung“ oder „Finanzverwaltung“ hörst, die Mama und Papa auch nicht so recht erklären können, kannst du da nachschauen. Das ist dir zu langweilig? Dann findest du auf der Seite einen spannenden Comic, Spiele, ein Quiz über die Länder der Welt oder das „Spezial“ rund um Themen, die für Kinder wichtig sind (oder wo du ein Thema für die Schule findest, wenn du eine Präsentation vorbereitest). Buchtipps, Filmtipps und aktuell einen Stundenplan zum Herunterladen machen die Seite zu einer richtigen Schatztruhe. Im Kalender dort entdeckst du, welche Ereignisse genau auf den Tag vor 50, 100 oder wie gerade jetzt, vor 305 Jahren stattgefunden haben. Es gibt auch ein Gästebuch, in das du deine Meinung schreiben kannst. Für Kinder und ihre Eltern ab 6 Jahren


AHA – diese Regeln kennst du bestimmt und hoffentlich auch alle Erwachsenen. Die AHA-Regeln zum Infektionsschutz gibt es jetzt mit lustigen Tiermotiven zum Mitnehmen und Ausmalen in der Stadtbücherei. Damit geht das „Abstand halten – Handhygiene – Alltagsmasken tragen“ fast wie von selbst.  Zur Auswahl stehen Eulen, Zebras und andere bekannte Tiere. Die kostenlosen Ausmalbogen findest du gegenüber der Ausleihtheke.


Kostenlos und kreativ: Ideen und Vorlagen für gemütliche Ferientage

Geschichten, Mitmach-Rezepte und Malvorlagen rund um die Kinderbuchhelden Pettersson und  Findus, Alea Aquarius und andere gibt es kostenlos zum Download und Ausdrucken auf der Homepage des gleichnamigen Buchverlages unter www.oetinger.de

Außerdem hat die Autorin Cornelia Funke, Verfasserin der Tintenwelt-Trilogie, dafür eigene Ausmalbilder gestaltet. Mit dem Waldposter von Autor Peter Wohlleben gibt es Interessantes rund um Bäume und Sträucher sowie den Basteltipp für ein Waldbilder-Windspiel.


Schon gehört? Der Fantasie freien Lauf lassen!

Wer mochte es früher nicht gerne, sich vorlesen zu lassen oder eine Geschichte erzählt zu bekommen?

Hörspiele eröffnen Kindern Zugänge zu literarischen Welten – auch und gerade dann, wenn sie um Bücher aus Papier eher einen Bogen machen. Wo es statt Bildern Worte und Musik gibt, wächst ein Bild in Gedanken und damit die Vorstellungskraft von Kindern und Jugendlichen.

Doch auch Reime, Bewegungslieder zum Mitmachen und vertonte Bilderbücher wecken bei den Jüngsten schon die Lust an Sprache. Gerade, wenn Kinder die gleichen Geschichten so oft hören wollen, dass Eltern sie schon „nicht mehr hören können“, ist das ein gutes Zeichen, denn jedes Kind mag und braucht Wiederholungen um Sicherheit zu finden.

Ältere Kinder lieben die Spannung und hören oft gerne Krimi- und Detektivgeschichten, in denen sich sie mit den Handelnden identifizieren und in deren Gefühlswelt eintauchen können.

Tipp: Wer eine andere Muttersprache spricht und ein Gefühl für die deutsche Sprache entwickeln möchte, erlebt durch das Hörerlebnis auch ein besseres „Einhören“ in Betonung, Aussprache und Satzbau, ganz ohne Grammatik zu büffeln. Das gilt natürlich auch umgekehrt, um zum Beispiel in die englische Sprache hineinzufinden.
 

Hier noch drei Empfehlungen:

  1. Für Kinder unterwegs gibt es die eine Sammlung der schönsten Reiselieder:

Detlev Jöcker: „Für fröhliche Reisen“ (Sauseschritt Edition)

Geeignet nicht nur für die Fahrt in den Urlaub sondern auch mit Liedern für daheim und das Draußen sein im Allgemeinen

Altersempfehlung: Kindergartenalter

 

  1. Für Kinder ab acht Jahren und Erwachsene mit Humor:

Andreas Steinhöfel: Glitzerkatze und Stinkemaus (Silberfisch)

Der Autor selbst (bekannt durch „Oskar und die Tierschatten“) liest selbst die sehr humorvolle Geschichte einer äußerst ungewöhnlichen Freundschaft

 

  1. Knisternde Spannung für alle ab neun Jahren, die gerne verzwickte Fälle lösen:

Das Original-Hörspiel zum Film: Die drei ??? Das Verfluchte Schloss (Europa)

Geschichte rund um ein gruseliges Gebäude im Wald, gesprochen von den Film-Synchronsprechern und mit der Original-Filmmusik


Ferienspaß mit Antolin

Starte jetzt bei Antolin! Die Bücher dazu gibt es bei uns und wenn du dich während der Sommerferien anmeldest, erhältst du eine kleine Überraschung dazu.

So geht`s:

  1. Du schreibst eine Mail oder nutzt unser Mail-Formular auf der Internetseite der Bücherei. Wir brauchen deinen Vor- und Nachnamen sowie die Klasse, in die du nach den Ferien kommst
  2. Wir schicken dir einen Benutzernamen und ein Kennwort per Mail
  3. Du leihst Bücher mit dem Raben Antolin (Buchrücken) in der Bücherei oder in der Onleihe über unsere Internetseite
  4. Wenn du einen kostenlosen Leseausweis brauchst, komm mit Mama oder Papa vorbei
  5. Dann liest du ein Buch
  6. Du gehst auf die Internetseite www.antolin.de  und klickst unter dem Bild vom Raben Antolin auf die drei weißen Striche
  7. Das Feld „Anmelden“ erscheint und du klickst wieder
  8. Du gibst deinen Benutzernamen und dein Kennwort ein
  9. Oben ist ein weißes Feld, in das du schreibst, wie dein Buch heißt
  10. Dann öffnet sich ein spannendes Quiz, bei dem du Punkte sammeln kannst

Wir freuen uns auf dich und wünschen dir viel Erfolg!


Vielen Dank – für die Blumen!

Bei dir in der Nähe wachsen schöne Wiesenblumen? Dann pflücke von jeder Sorte eine, dazu ein paar Gräser und presse sie mit einem Papier davor und dahinter zwischen den Seiten eines dicken Kataloges oder unter einem schweren Teppich, auf den du Bücher legst. Warte eine Woche, bis die Blüten getrocknet sind. Dann suchst du dir einige Papiere, die gleich groß sind, lochst sie und hältst sie mit einem Heftstreifen zusammen. Wichtig: Stelle sicher, dass du nicht aus den Blumenbeeten der Nachbarn oder der Eltern pflückst!

Dann klebst du die Blumen entweder einzeln oder zusammen auf die Seiten. Jetzt kannst du beweisen, dass du fantasievolle Ideen hast: Jede Blume könnte zum Beispiel der Bauch von einem Spatz sein und du malst den restlichen Vogel um deine Blüte herum. Oder du machst aus  fünf Gänseblümchen eine Frisur und malst darunter ein Gesicht. Wenn du ein Geburtstagsgeschenk brauchst, schreibe einen Glückwunsch dazu und verschenke das Blümchenbuch. Du kannst auch im Bestimmungsbuch nachschauen, wie die Blume heißt und ihren Namen darunterschreiben.


Ferien daheim? Hol dir Strand und Abenteuer einfach ins Haus:

Buchtipp 1:

„ Kleine Strandgeschichten“ zum Vorlesen ab 4 Jahren oder zum Selberlesen ab 6 Jahren findest du bei den Vorlesebüchern. Maja von Vogel hat die Geschichten geschrieben. Ob es um eine geheimnisvolle Flaschenpost, leckeres Eis oder einen verlassenen Strandkorb geht – es wird spannend. Wenn du auch Lust hast, eine Flaschenpost zu schreiben, aber gerade kein Meer in der Nähe ist: Bestimmt gibt es in eurem Recyclingmüll eine gespülte Dose mit Deckel. Die füllst du mit duftenden Blütenblättern oder einer von dir erfundenen Geschichte auf kleinen Zetteln und stellst  sie als Duftpost oder Geschichten-Post vor die Tür eines Freundes oder der Großeltern. Das gibt bestimmt eine gelungene Überraschung. Lass dir dabei von einem Erwachsenen helfen, wenn du noch nicht selber schreibst.

Buchtipp 2:

Die Schule geht wieder los und du bist noch etwas „eingerostet“ beim Lesen? In der Bücherei findest du das superleicht zu lesende Buch „die Floßpiraten – volle Fahrt voraus!“ von Claudia Ondracek und Wolfgang Slawski. Wenn du in die zweite Klasse gehst und Lust hast, mit Marta, Toni und Papa in einem Piratenfloß über den See zu tuckern, macht dir das Lesen bestimmt großen Spaß. Und danach kannst du sogar auf der Internet-Seite www.lesedrachenclub.de deinen eigenen Lese-Führerschein machen. Das Buch findest du bei den Erstlesebüchern.

Buchtipp 3:

Wenn jetzt doch nur eine Fee vorbei käme und ich hätte einen Wunsch frei…! Das wäre ja so schön. In dem Buch „Die Feenschule“ lernen das alle, die mal eine gute Fee werden wollen. Barbara Rose hat das Buch geschrieben. Erlebe mit, wie Rosalie in der Blütenwaldschule übt, eine gute Wunschfee zu werden. Welche geheimen Wünsche wohl im Feenbriefkasten warten? Du kannst dir die Geschichten vorlesen lassen oder gemeinsam mit einem Erwachsenen lesen (für die Erwachsenen: Dialogisches Vorlesen). Die bunten zauberhaften Feenbilder gefallen dir sicher. Wenn du magst, kannst du das Quiz im Leseportal Antolin  dazu machen und Punkte sammeln. Du bist noch nicht bei Antolin? Melde dich bei uns in der Bücherei. Wir können dich kostenlos anmelden und du kannst noch viele andere Quizze machen. Fast jedes andere Kinderbuch in der Bücherei hat einen Aufkleber mit dem Raben Antolin. Der zeigt an, dass es dazu ein Quiz gibt. Wenn du mehr darüber wissen willst, komm bei uns vorbei oder rufe an.

Das Buch „Die Feenschule“ findest du bei den Vorlesebüchern.


So ein Theater…!

Viele Kinos und Theater haben noch geschlossen. Aber in unserer Bücherei gibt es jede Menge „Stoff“ für dein eigenes Theater. Ganz einfach: Du leihst dir ein Bilderbuch oder anderes Buch mit einer kurzen Geschichte aus. Zum Beispiel Tiergeschichten wie „Elmar“, „Die Kuh Lieselotte“ oder „Die kleine Raupe Nimmersatt“. Dann malst du alle Figuren, die in der Geschichte mitmachen und wichtige Gegenstände, auf dickes Papier, schneidest die Umrisse aus und klebst sie mit Klebestreifen auf die Spitze eines Trinkhalms oder Schaschlikspießes. Vorsicht: Spitze abbrechen, damit sich niemand verletzt! Du brauchst vielleicht noch eine weitere Person aus deiner Familie, um die Figuren halten zu können. Ihr sprecht die Geschichte und lasst die Figuren reden. Als Bühne nehmt ihr hinter einem Tisch Platz, lasst eure Köpfe unten und streckt nur die Figuren nach oben. Das Publikum sitzt davor (oder zumindest Mama oder Papa mit einem Handy, weil die Aufführung verschickt werden soll).

Idee: Ihr könntet auch noch eine Kulisse, also den Hintergrund der Geschichte, auf ein Plakat malen, das dann an die Wand hinter dem Tisch geklebt wird. Das könnte eine Wiese, ein Zimmer oder einfach ein buntes Muster sein.

Dann heißt es Vorhang auf, Applaus, Applaus!


Quatschgeschichte aus der Box

Alles, was du für eine wirklich lustige Quatschgeschichte brauchst, sind ein bis vier Kinder oder Erwachsene, die mitmachen sowie eine kleine Vesperbox mit Klappdeckel und rund 20 kleine Zettel. Auf jeden Zettel schreibt ihr entweder ein Nomen (zum Beispiel „Schokolade“, „Auto“ oder „Regenschirm“ usw.) und legt sie in die Box.

Zu Beginn sagst du: „Stell dir vor, was mir gestern passiert ist“. Dann nimmst du einen Zettel aus der Box und musst schnell einen Satz erfinden, in dem das darauf geschriebene Wort steht. Zum Beispiel: „ Als ich zur Schule wollte, hat mein gelber Regenschirm geklemmt“. Dann gibst du die Box an das nächste Kind weiter, das einen Zettel zieht und dann dazu einen Satz erfindet. Zum Beispiel. „ Natürlich kam ein gerade ein Auto vorbei und spritzte mich von Kopf bis Fuß nass“. Je komischere Wörter ihr auf die Zettel schreibt, desto lustiger wird die Quatschgeschichte.

Tipp 1: Ihr könnt auch Verben auf die Zettel schreiben (z.B. „platzen“, „schleudern“, „singen“ usw.).

Tipp 2: Jemand liest aus einer Geschichte (Bilderbuch, Abenteuergeschichte, Krimi) vor und ersetzt immer ein Wort durch das auf einem Zettel.

Übrigens: Super Bücher dazu gibt es natürlich in eurer Stadtbücherei.


Jede Woche neuer und kostenfreier Vorlesespaß

Einfach vorlesen – und das mittels einer App! Infos  gibt es jetzt unter einfachvorlesen.de

Heruntergeladen werden kann die App sowohl in der Android- als auch in der Apple-Version. Dann kann es losgehen mit Geschichten, die nach Alter gestaffelt sind sowie mit der Schnuppergelegenheit in die neuen Bücher der Lesestart-Aktion für Kleinkinder.

Wer keine der wöchentlich wechselnden Geschichten verpassen möchte, kann sich sogar einen Wecker stellen und den Erinnerungsservice aktivieren. Sogar die Anleitung kann man sich vorlesen lassen: Mit dem Erklär-Video!


Stark wie ein Tiger, stark wie Tigerbooks

Nutzen Sie mit Ihren Kindern Tigerbooks, die interaktive Kinderbuch-App mit über 2000 Büchern, eBooks und Hörbüchern für Kinder von 2 bis 12 Jahren. Wenn Sie einen Benutzerausweis der Stadtbücherei Bad Rappenau haben, können Sie das sonst kostenpflichtige Angebot gebührenfrei nutzen. Die App bietet Vorlesefunktionen, Geräusche und Animationen, die ein- oder ausgeschaltet werden können. Außerdem können Geschichten mit Memo- und Lernspielen vertieft werden. Es gibt Puzzles und Malbuchfunktionen. Ein weiterer Vorteil: Viele beliebte und bekannte Kinderbuchfiguren finden Sie bei Tigerbooks.

So geht’s:

  • Sie laden die App auf ihr Smartphone oder Tablet
  • Sie öffnen die App und klicken auf den Anmeldebutton „Login über deine Bibliothek“
  • Sie loggen sich dann mit der Nummer ihres Bücherei-Ausweises und ihrem Kennwort auf der beim Angebot der Stadtbücherei Bad Rappenau ein und leihen aus. Die Leihfrist beträgt drei Wochen. Falls keine der drei Lizenzen der Stadtbücherei belegt sind, erhalten Sie eine Nachricht, wann wieder eine frei wird.

Bitte beachten: Nicht  das Feld „Account anlegen“ ausfüllen (kostenpflichtig)


100 Bilderbücher in 50 Sprachen

Das bietet der Bilderbuchservice „Polylino“  aktuell kostenlos an.  Der Dienstleister für Kindertageseinrichtungen stellt die Geschichten für Tablet oder Handy so lange für Familien zur Verfügung, wie die Einrichtungen geschlossen bleiben. Die Erzählungen  wurden von professionellen Sprechern eingelesen und können sowohl von Kindern allein oder idealerweise gemeinsam mit Erwachsenen angehört werden.

Ab sofort können sich Eltern  oder Erziehungsberechtigte die Polylino App aus den AppStores von Apple und Google herunterladen und sich mit folgenden Daten einloggen:

Benutzername: polylinohome
Passwort: 987654321

Die Zugangsdaten dürfen auch an andere Familien mit Kindern weiter gegeben werden.

Gehen Sie zur Anmeldung auf die Internetseite www.polylino.de


Eingeseift…!

Super, dass du dir die Hände so oft wäschst. Falls du übrige Seifenstücke hast, kannst du sie sammeln und auf einer Küchenreibe (für Zitronenschale) fein reiben. Wenn du genug zusammen hast, gibst du sie in eine kleine Schüssel und verrührst sie mit ganz wenig Wasser zu einem dicken Brei.  Den Brei lässt du über Nacht stehen. Dann streichst du ihn entweder in leere Portionsbecher von Quark, Kinderjoghurt oder Pralinen und lässt die Masse wieder so lange stehen, bis sie hart ist und herausgedrückt werden kann. Oder du drückst vorher in den Brei noch ein paar Tropfen von einem Duftöl, das du magst, ein Gewürz aus der Küche, zum Beispiel Zimt oder Vanille oder anderes. Wenn die Seife bunt werden soll, färbst du sie mit ein wenig Lebensmittelfarbe. Nur nicht so viel, sonst werden deine Hände beim Waschen zwar sauber aber dafür farbig. Wenn dein Seifenbrei ganz dick ist, kannst du ihn auch auf Backpapier oder Folie streichen und nach dem Trocknen „Ausstecherle“ machen.

Mein Tipp: Rosa Herzchenseife oder Seife mit Kaffeepulver zum Wachwerden


Alte Spiele neu entdeckt

Du hast genug vom „Mensch-ärgere-dich“ spielen? Dann erfinde das Spiel  neu und vergib für manche Würfelzahlen Zusatzaufgaben wie zum Beispiel für eine gewürfelte „Drei“: Drei Minuten keinen Pieps sagen. Für  „Eins“: Eine Minute auf einem Bein stehen. Oder für eine Sechs: Ein Wort mit sechs Silben erfinden etc..

Falls du ein neues Spielbrett haben willst: Nimm den Deckel eines Schuhkartons, einer Tortenschachtel oder einen leeren Pizzakarton (ohne Käsereste dran) und male dein eigenes Spielbrett hinein. Das kann auch ein ganz neues Spiel sein, das du selbst erfindest. Als Spielfiguren nimmst du Knöpfe, Flaschendeckel,… .

Noch einen Tipp: Falls du das Spiel „Hase und Igel“ von Ravensburger hast, ersetze die „Karottenkarten“ und „Salatkarten“ durch Karottenscheiben und Salatblätter, die auf den jeweiligen Feldern tatsächlich verspeist werden müssen. Das ist außerdem sehr vitaminreich! Natürlich eignen sich im Notfall auch andere Zutaten wie Schokolinsen, Cornflakes oder Butterkekse… . Funktioniert auch für Kartenspiele wie Uno: Da kannst du zum Beispiel bei der Karte „Richtungswechsel“ einbauen, dass alle Spieler die Plätze tauschen müssen oder bei „Vier Karten aufnehmen“ ein Mitspieler gelobt werden muss („Du hast heute die Zahnpasta richtig zugeschraubt“ o.ä.).


Bunte Raterei
Mit meiner Oma Rosa habe ich früher gerne dieses Spiel gespielt – meist, wenn ich Langeweile hatte oder krank war (oder eigentlich hätte ins Bett müssen, aber noch ein wenig Zeit rausschinden wollte 😊). Habt ihr Lust? Immer eine Person sagt den unten stehenden Spruch und fügt dann eine der vier Möglichkeiten hinzu. Wer die Farbe, die Sache, das Wort etc. als erstes errät, darf das nächste Rätsel stellen.

Rate, rate, was ist das…

Es ist kein Fuchs, es ist kein Has,

  1. es hat die Farbe…!
  2. es frisst gerne …!
  3. es kann gut…!
  4. es lebt in…!

Beispiel: Rate, rate, was ist das, es ist kein Fuchs, es ist kein Has, es hat die Farbe Rot.  Antwort: Der Stift, der gerade auf dem Tisch liegt.

Tipp: Werden Farben genannt, ist es leichter zu erraten, wenn die Gegenstände in dem Raum sind, in dem auch gespielt wird.

Viel Spaß!


Ohren auf gegen die große Langeweile:
Du magst es abenteuerlich lustig? Tierisch spannend? Oder liebst Märchen und Magie? Dann bist du richtig auf

Ohrka.de

Hier kannst du rund 150 Geschichten hören. Aber bitte nicht die ganzen 80 Stunden auf einmal! Die Märchen gibt es für alle vom Baby bis zum Opa. Außerdem findest du Gesch

ichten für Kinder ab 5 und ab 8 Jahren. Zum Teil lesen sehr bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler vor, wie zum Beispiel Katharina Thalbach oder Anke Engelke.

Die Leute, die diese Internetseite gestaltet haben, gehören zu einem Verein. Du musst auch nicht vorher Werbung anschauen, bis du zu den Geschichten kommst.

Übrigens: Eine meiner Lieblingsgeschichten ist auch dabei. Hört doch mal rein in „Die Schatzinsel“, wenn du acht Jahre oder älter bist. Die Geschichte ist schon 137 Jahre alt aber so super spannend, dass man hinterher am liebsten selber einen Schatz verstecken - oder noch besser finden - möchte.

Zeige am besten gleich Mama oder Papa die Seite und sucht euch gemeinsam etwas aus.


Fingerspiel für Kinder von 0 bis 3 Jahren:

Egal, ob Has oder Huhn bei Ihnen die Ostereier gefärbt haben -  dieses Fingerspiel lädt zum Mitmachen und Lachen  auch nach dem Osterfest ein (und fördert so ganz nebenbei noch die Sprachentwicklung, Körperwahrnehmung und Lust am Reimen):

Ich bin ein kleiner Hase (Zeige- und Mittelfinger bilden ein V als Ohren)
kann schnuppern mit der Nase (mit Finger auf Nase tupfen oder Nase rümpfen)
Meine Ohren, die sind lang und schön (beide Hände ausgestreckt hinter den Kopf halten)
am Po könnt ihr mein Schwänzchen sehn. (eine Hand hinter den unteren Rücken strecken und  wedeln)
Im tiefen Gras ist mein Versteck (beide Hände mit ausgestreckten Fingern vor die Augen halten und Grashalme darstellen)
und kommt der Fuchs, husch bin ich weg! (beide Hände bei „Husch“ schnell hinter dem Rücken verstecken)

Tipp: gemeinsam sprechen und als Mini-Hörspiel den fernen Großeltern  zusenden!


 

Falls der Osterhase dieses Jahr mit der Lieferung nicht nachkommt: Bastle dir selber einen!
Unsere ehrenamtliche Lesepatin Martina Muckle hat es für euch ausprobiert!

Du brauchst:

  1. Wellpappe (gibt es in Paketen, die du geschickt bekommst)
  2. Schere
  3. Klebestift
  4. Wolle
  5. Braunes Tonpapier (oder einfach weißes zum Bemalen)
  6. 2 Wackelaugen (oder zwei kleine Papierkreise aus dem Locher)

So geht’s:

  1. Schneide zwei Wellpappestreifen, die jeweils 5 cm breit sind. Einer sollte 70 Zentimeter lang sein (der Hasenbauch), der andere 40 Zentimeter (der Hasenkopf)

Nimm dazu ein Lineal oder lass dir von deinen Eltern helfen

  1. Rolle die beiden Streifen auf und klebe das Ende fest (Wellen auf der Außenseite)
  2. Klebe die beiden Teile aufeinander
  3. Schneide aus dem braunen Papier zwei Hasenohren (so groß wie Apfelschnitze)und klebe sie hinten an den Kopf
  4. Verknote drei Stückchen dicke Wolle (8 bis 10 Zentimeter lang) in der Mitte und klebe den Knoten in die Mitte des Kopfes
  5. Darüber klebst du die Wackelaugen oder die Kreise aus dem Locher mit einem Punkt in der Mitte
  6. Fertig!
  7. Falls es Dein Hase bequem haben will: Baue ihm auf einen Teller ein Nest aus Moos oder aus gerissenen Papierschnipseln!

 

Mit dem Leseportal Antolin lesen und quizzen – garantiert ohne Viren:

Für alle Schulkinder und solche, die es werden:

Deine Eltern melden sich per Mail in der Bücherei und wir senden dir Benutzernamen und Kennwort für das Leseportal antolin.de zu.

Du gehst auf die Internetseite antolin.de und gibst links oben die beiden Wörter ein und bestätigst mit der Return-Taste

Oben findest du ein freies Feld, in das du einträgst, zu welchem Buch du ein Quiz machen willst. Wenn es dazu ein Quiz gibt, klickst du das Foto des Buches an und kannst mit dem Rätseln loslegen und Punkte sammeln. Aber Achtung: Du solltest das Buch auch wirklich gelesen haben, denn nur mit Raten klappt es nicht. Oder du lässt dir das Buch vorlesen – es gibt auch Rätsel zu Bilderbüchern.

Für alle von euch, die sowieso schon bei Antolin mitmachen: Alles läuft ganz normal weiter, außer, dass ihr zur Zeit keine Antolin-Bücher aus der Bücherei holen könnt.


Der Zungenbrecher des Tages:

Wer von euch kann diese Zungenbrecher am besten sprechen? Wer kriegt am schnellsten einen Knoten in die Zunge?

Leicht: „Zehn Ziegen zogen zwei Zentner Zucker!“

Mittel: „Unser alter Ofentopfdeckel tröpfelt!“

Experte: „Es klapperten die Klapperschlangen, bis ihre Klappern schlapper klangen!“

Viel Erfolg und verbuchselt bitte keine Wechsststaben! Oder so ähnlich… .