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Unsere Lese- und Literaturpädagogin Ira Betz empfiehlt

Quatschgeschichte aus der Box

Alles, was du für eine wirklich lustige Quatschgeschichte brauchst, sind ein bis vier Kinder oder Erwachsene, die mitmachen sowie eine kleine Vesperbox mit Klappdeckel und rund 20 kleine Zettel. Auf jeden Zettel schreibt ihr entweder ein Nomen (zum Beispiel „Schokolade“, „Auto“ oder „Regenschirm“ usw.) und legt sie in die Box.

Zu Beginn sagst du: „Stell dir vor, was mir gestern passiert ist“. Dann nimmst du einen Zettel aus der Box und musst schnell einen Satz erfinden, in dem das darauf geschriebene Wort steht. Zum Beispiel: „ Als ich zur Schule wollte, hat mein gelber Regenschirm geklemmt“. Dann gibst du die Box an das nächste Kind weiter, das einen Zettel zieht und dann dazu einen Satz erfindet. Zum Beispiel. „ Natürlich kam ein gerade ein Auto vorbei und spritzte mich von Kopf bis Fuß nass“. Je komischere Wörter ihr auf die Zettel schreibt, desto lustiger wird die Quatschgeschichte.

Tipp 1: Ihr könnt auch Verben auf die Zettel schreiben (z.B. „platzen“, „schleudern“, „singen“ usw.).

Tipp 2: Jemand liest aus einer Geschichte (Bilderbuch, Abenteuergeschichte, Krimi) vor und ersetzt immer ein Wort durch das auf einem Zettel.

Übrigens: Super Bücher dazu gibt es natürlich in eurer Stadtbücherei.


Jede Woche neuer und kostenfreier Vorlesespaß

Einfach vorlesen – und das mittels einer App! Infos  gibt es jetzt unter einfachvorlesen.de

Heruntergeladen werden kann die App sowohl in der Android- als auch in der Apple-Version. Dann kann es losgehen mit Geschichten, die nach Alter gestaffelt sind sowie mit der Schnuppergelegenheit in die neuen Bücher der Lesestart-Aktion für Kleinkinder.

Wer keine der wöchentlich wechselnden Geschichten verpassen möchte, kann sich sogar einen Wecker stellen und den Erinnerungsservice aktivieren. Sogar die Anleitung kann man sich vorlesen lassen: Mit dem Erklär-Video!


Stark wie ein Tiger, stark wie Tigerbooks

Nutzen Sie mit Ihren Kindern Tigerbooks, die interaktive Kinderbuch-App mit über 2000 Büchern, eBooks und Hörbüchern für Kinder von 2 bis 12 Jahren. Wenn Sie einen Benutzerausweis der Stadtbücherei Bad Rappenau haben, können Sie das sonst kostenpflichtige Angebot gebührenfrei nutzen. Die App bietet Vorlesefunktionen, Geräusche und Animationen, die ein- oder ausgeschaltet werden können. Außerdem können Geschichten mit Memo- und Lernspielen vertieft werden. Es gibt Puzzles und Malbuchfunktionen. Ein weiterer Vorteil: Viele beliebte und bekannte Kinderbuchfiguren finden Sie bei Tigerbooks.

So geht’s:

  • Sie laden die App auf ihr Smartphone oder Tablet
  • Sie öffnen die App und klicken auf den Anmeldebutton „Login über deine Bibliothek“
  • Sie loggen sich dann mit der Nummer ihres Bücherei-Ausweises und ihrem Kennwort auf der beim Angebot der Stadtbücherei Bad Rappenau ein und leihen aus. Die Leihfrist beträgt drei Wochen. Falls keine der drei Lizenzen der Stadtbücherei belegt sind, erhalten Sie eine Nachricht, wann wieder eine frei wird.

Bitte beachten: Nicht  das Feld „Account anlegen“ ausfüllen (kostenpflichtig)


100 Bilderbücher in 50 Sprachen

Das bietet der Bilderbuchservice „Polylino“  aktuell kostenlos an.  Der Dienstleister für Kindertageseinrichtungen stellt die Geschichten für Tablet oder Handy so lange für Familien zur Verfügung, wie die Einrichtungen geschlossen bleiben. Die Erzählungen  wurden von professionellen Sprechern eingelesen und können sowohl von Kindern allein oder idealerweise gemeinsam mit Erwachsenen angehört werden.

Ab sofort können sich Eltern  oder Erziehungsberechtigte die Polylino App aus den AppStores von Apple und Google herunterladen und sich mit folgenden Daten einloggen:

Benutzername: polylinohome
Passwort: 987654321

Die Zugangsdaten dürfen auch an andere Familien mit Kindern weiter gegeben werden.

Gehen Sie zur Anmeldung auf die Internetseite www.polylino.de


Eingeseift…!

Super, dass du dir die Hände so oft wäschst. Falls du übrige Seifenstücke hast, kannst du sie sammeln und auf einer Küchenreibe (für Zitronenschale) fein reiben. Wenn du genug zusammen hast, gibst du sie in eine kleine Schüssel und verrührst sie mit ganz wenig Wasser zu einem dicken Brei.  Den Brei lässt du über Nacht stehen. Dann streichst du ihn entweder in leere Portionsbecher von Quark, Kinderjoghurt oder Pralinen und lässt die Masse wieder so lange stehen, bis sie hart ist und herausgedrückt werden kann. Oder du drückst vorher in den Brei noch ein paar Tropfen von einem Duftöl, das du magst, ein Gewürz aus der Küche, zum Beispiel Zimt oder Vanille oder anderes. Wenn die Seife bunt werden soll, färbst du sie mit ein wenig Lebensmittelfarbe. Nur nicht so viel, sonst werden deine Hände beim Waschen zwar sauber aber dafür farbig. Wenn dein Seifenbrei ganz dick ist, kannst du ihn auch auf Backpapier oder Folie streichen und nach dem Trocknen „Ausstecherle“ machen.

Mein Tipp: Rosa Herzchenseife oder Seife mit Kaffeepulver zum Wachwerden


Alte Spiele neu entdeckt

Du hast genug vom „Mensch-ärgere-dich“ spielen? Dann erfinde das Spiel  neu und vergib für manche Würfelzahlen Zusatzaufgaben wie zum Beispiel für eine gewürfelte „Drei“: Drei Minuten keinen Pieps sagen. Für  „Eins“: Eine Minute auf einem Bein stehen. Oder für eine Sechs: Ein Wort mit sechs Silben erfinden etc..

Falls du ein neues Spielbrett haben willst: Nimm den Deckel eines Schuhkartons, einer Tortenschachtel oder einen leeren Pizzakarton (ohne Käsereste dran) und male dein eigenes Spielbrett hinein. Das kann auch ein ganz neues Spiel sein, das du selbst erfindest. Als Spielfiguren nimmst du Knöpfe, Flaschendeckel,… .

Noch einen Tipp: Falls du das Spiel „Hase und Igel“ von Ravensburger hast, ersetze die „Karottenkarten“ und „Salatkarten“ durch Karottenscheiben und Salatblätter, die auf den jeweiligen Feldern tatsächlich verspeist werden müssen. Das ist außerdem sehr vitaminreich! Natürlich eignen sich im Notfall auch andere Zutaten wie Schokolinsen, Cornflakes oder Butterkekse… . Funktioniert auch für Kartenspiele wie Uno: Da kannst du zum Beispiel bei der Karte „Richtungswechsel“ einbauen, dass alle Spieler die Plätze tauschen müssen oder bei „Vier Karten aufnehmen“ ein Mitspieler gelobt werden muss („Du hast heute die Zahnpasta richtig zugeschraubt“ o.ä.).


Bunte Raterei
Mit meiner Oma Rosa habe ich früher gerne dieses Spiel gespielt – meist, wenn ich Langeweile hatte oder krank war (oder eigentlich hätte ins Bett müssen, aber noch ein wenig Zeit rausschinden wollte 😊). Habt ihr Lust? Immer eine Person sagt den unten stehenden Spruch und fügt dann eine der vier Möglichkeiten hinzu. Wer die Farbe, die Sache, das Wort etc. als erstes errät, darf das nächste Rätsel stellen.

Rate, rate, was ist das…

Es ist kein Fuchs, es ist kein Has,

  1. es hat die Farbe…!
  2. es frisst gerne …!
  3. es kann gut…!
  4. es lebt in…!

Beispiel: Rate, rate, was ist das, es ist kein Fuchs, es ist kein Has, es hat die Farbe Rot.  Antwort: Der Stift, der gerade auf dem Tisch liegt.

Tipp: Werden Farben genannt, ist es leichter zu erraten, wenn die Gegenstände in dem Raum sind, in dem auch gespielt wird.

Viel Spaß!


Ohren auf gegen die große Langeweile:
Du magst es abenteuerlich lustig? Tierisch spannend? Oder liebst Märchen und Magie? Dann bist du richtig auf

Ohrka.de

Hier kannst du rund 150 Geschichten hören. Aber bitte nicht die ganzen 80 Stunden auf einmal! Die Märchen gibt es für alle vom Baby bis zum Opa. Außerdem findest du Gesch

ichten für Kinder ab 5 und ab 8 Jahren. Zum Teil lesen sehr bekannte Schauspielerinnen und Schauspieler vor, wie zum Beispiel Katharina Thalbach oder Anke Engelke.

Die Leute, die diese Internetseite gestaltet haben, gehören zu einem Verein. Du musst auch nicht vorher Werbung anschauen, bis du zu den Geschichten kommst.

Übrigens: Eine meiner Lieblingsgeschichten ist auch dabei. Hört doch mal rein in „Die Schatzinsel“, wenn du acht Jahre oder älter bist. Die Geschichte ist schon 137 Jahre alt aber so super spannend, dass man hinterher am liebsten selber einen Schatz verstecken - oder noch besser finden - möchte.

Zeige am besten gleich Mama oder Papa die Seite und sucht euch gemeinsam etwas aus.


Fingerspiel für Kinder von 0 bis 3 Jahren:

Egal, ob Has oder Huhn bei Ihnen die Ostereier gefärbt haben -  dieses Fingerspiel lädt zum Mitmachen und Lachen  auch nach dem Osterfest ein (und fördert so ganz nebenbei noch die Sprachentwicklung, Körperwahrnehmung und Lust am Reimen):

Ich bin ein kleiner Hase (Zeige- und Mittelfinger bilden ein V als Ohren)
kann schnuppern mit der Nase (mit Finger auf Nase tupfen oder Nase rümpfen)
Meine Ohren, die sind lang und schön (beide Hände ausgestreckt hinter den Kopf halten)
am Po könnt ihr mein Schwänzchen sehn. (eine Hand hinter den unteren Rücken strecken und  wedeln)
Im tiefen Gras ist mein Versteck (beide Hände mit ausgestreckten Fingern vor die Augen halten und Grashalme darstellen)
und kommt der Fuchs, husch bin ich weg! (beide Hände bei „Husch“ schnell hinter dem Rücken verstecken)

Tipp: gemeinsam sprechen und als Mini-Hörspiel den fernen Großeltern  zusenden!


 

Falls der Osterhase dieses Jahr mit der Lieferung nicht nachkommt: Bastle dir selber einen!
Unsere ehrenamtliche Lesepatin Martina Muckle hat es für euch ausprobiert!

Du brauchst:

  1. Wellpappe (gibt es in Paketen, die du geschickt bekommst)
  2. Schere
  3. Klebestift
  4. Wolle
  5. Braunes Tonpapier (oder einfach weißes zum Bemalen)
  6. 2 Wackelaugen (oder zwei kleine Papierkreise aus dem Locher)

So geht’s:

  1. Schneide zwei Wellpappestreifen, die jeweils 5 cm breit sind. Einer sollte 70 Zentimeter lang sein (der Hasenbauch), der andere 40 Zentimeter (der Hasenkopf)

Nimm dazu ein Lineal oder lass dir von deinen Eltern helfen

  1. Rolle die beiden Streifen auf und klebe das Ende fest (Wellen auf der Außenseite)
  2. Klebe die beiden Teile aufeinander
  3. Schneide aus dem braunen Papier zwei Hasenohren (so groß wie Apfelschnitze)und klebe sie hinten an den Kopf
  4. Verknote drei Stückchen dicke Wolle (8 bis 10 Zentimeter lang) in der Mitte und klebe den Knoten in die Mitte des Kopfes
  5. Darüber klebst du die Wackelaugen oder die Kreise aus dem Locher mit einem Punkt in der Mitte
  6. Fertig!
  7. Falls es Dein Hase bequem haben will: Baue ihm auf einen Teller ein Nest aus Moos oder aus gerissenen Papierschnipseln!

 

Mit dem Leseportal Antolin lesen und quizzen – garantiert ohne Viren:

Für alle Schulkinder und solche, die es werden:

Deine Eltern melden sich per Mail in der Bücherei und wir senden dir Benutzernamen und Kennwort für das Leseportal antolin.de zu.

Du gehst auf die Internetseite antolin.de und gibst links oben die beiden Wörter ein und bestätigst mit der Return-Taste

Oben findest du ein freies Feld, in das du einträgst, zu welchem Buch du ein Quiz machen willst. Wenn es dazu ein Quiz gibt, klickst du das Foto des Buches an und kannst mit dem Rätseln loslegen und Punkte sammeln. Aber Achtung: Du solltest das Buch auch wirklich gelesen haben, denn nur mit Raten klappt es nicht. Oder du lässt dir das Buch vorlesen – es gibt auch Rätsel zu Bilderbüchern.

Für alle von euch, die sowieso schon bei Antolin mitmachen: Alles läuft ganz normal weiter, außer, dass ihr zur Zeit keine Antolin-Bücher aus der Bücherei holen könnt.


Der Zungenbrecher des Tages:

Wer von euch kann diese Zungenbrecher am besten sprechen? Wer kriegt am schnellsten einen Knoten in die Zunge?

Leicht: „Zehn Ziegen zogen zwei Zentner Zucker!“

Mittel: „Unser alter Ofentopfdeckel tröpfelt!“

Experte: „Es klapperten die Klapperschlangen, bis ihre Klappern schlapper klangen!“

Viel Erfolg und verbuchselt bitte keine Wechsststaben! Oder so ähnlich… .